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Geschichtlicher Hintergrund
von Menzingen (Baden)

Im Jahre 770 im Lorscher Codex erwähnt. Eine Basilika befand sich im Ort. Um 1250 gelangt Ravan von Mentzingen vermutlich durch Heirat in den Besitz des Ortes. Noch heute sind die Freiherren von Mentzingen hier ansässig. Lehensherren waren die Grafen von Katzenelnbogen, ab dem 15. Jahrhundert die Landgrafen von Hessen. Beschwerdeschrift der Gemeinde gegen Philipp von Mentzingen 1524, am Vorabend des Bauernkrieges. Das Wasserschloss wird von den Aufständischen niedergebrannt. Reformation durch Erasmus und Peter von Mentzingen 1525.

Im Jahre 1530 kommt Mathäus Kochhaf als evangelischer Pfarrer nach Menzingen. Sein Sohn David Chyträus wird einer der berühmtesten Theologen seiner Zeit. 1546 erlässt Peter von Mentzingen die Dorfordnung.

Nach den Verwüstungen des 30jährigen Krieges siedelten sich nach 1650 Schweizer Einwanderer in der "Schweizergasse" an.

1846-48 Bau der evangelischen Kirche. Bau einer Synagoge für die große jüdische Gemeinde in Menzingen 1870. Bahnanschluss nach Bruchsal 1896. Das ehemalige Wasserschloss der Freiherren von Mentzingen wurde 1529-1539 erbaut. Das dreigeschossige Gebäude mit den 4 Ecktürmen stellt ein herausragendes Beispiel eines mittelalterlichen Wasserschlosses dar. Es wurde durch Luftangriff im April 1945 zerstört.

Die Schwanenburg wurde 1569 erbaut, enthält aber noch Mauerwerk aus Vorgängerbauten. Das Schloss Schwanenburg dient noch heute den Freiherren von Mentzingen als Wohnsitz.

Quelle: http://www.kraichtal.de

 
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